15 Uhr / 17 Uhr | Eintritt frei | Kunsttage Basel
«Even God Misses Things» ist eine Einzelausstellung der afro-figurativ-surrealistischen Malerin Ibtisam Tasnim Zaman. In ihren Arbeiten setzt sich Zaman mit der zunehmenden Überwachungskultur auseinander – einem Versuch, göttliche Allwissenheit durch mobile Technologien und die allgegenwärtige Militarisierung unserer Zeit zu imitieren.
Inspiriert von ihren eigenen, vielschichtigen Lebenserfahrungen – als muslimisches Kind, als ruhelose Reisende und als New Yorkerin – knüpft Zaman feinfühlige Verbindungen zwischen Religion und zeitgenössischer Gesellschaft. Ihre Bilder führen uns durch fragmentierte Bahnhöfe, Blicke aus Flugzeugfenstern, intime Alltagsobjekte, flüchtige Körperbewegungen und den symbolischen Schleier – eine durchlässige Membran zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit.
Zaman ist Autodidaktin und identifiziert sich als lesbische Frau mit afrikanischen, indigen-amerikanischen und europäischen Wurzeln. Geboren in Tulsa, Oklahoma, aufgewachsen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, verbrachte sie ihre Jugendjahre in Indien und absolvierte dort ihr Studium, bevor sie sich schließlich in New York City niederliess, wo sie heute lebt und arbeitet.
Der Fokus von see you next tuesday liegt auf feministischen und intersektionalen Positionen, um die Sichtbarkeit von jener Kunst zu erhöhen, die veraltete Narrative, Strukturen und Hierarchien in Frage stellt. Das Programm basiert auf einem kollaborativen kuratorischen Ansatz und dem Ziel, Inklusion im Kunstumfeld und Kunstmarkt zu fördern. SYNT bietet eine Plattform für Recherche und Introspektive, indem sie Positionen der Vergangenheit mit Werken zeitgenössischer Künstler verknüpft.
Führungstermine:
Fr, 29.08., 15 Uhr
Sa, 30.08., 17 Uhr
So, 31.08., 15 Uhr
Bild: © Ibtisam Tasnim Zaman, 2025, via Kunsttage Basel.