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Weil die Welt nicht so bleiben kann, wie sie wird. Themenwochenende
Diverse Uhrzeiten

11.09. 19:00 – 12.09. 21:00
Weil die Welt nicht so bleiben kann, wie sie wird, lädt das Literaturhaus Basel Stimmen aus Literatur, Theater, Musik und Wissenschaft ein, um über Widerstand in all seinen künstlerischen und sozialen Formen nachzudenken. Wie können künstlerische Praxen autoritären und faschistischen Dynamiken widersprechen – und wie können wir Hoffnung, Solidarität und gemeinsames Handeln erfahrbar machen?
Das Themenwochenende wird kuratiert von Ralph Tharayil, Ivna Žic & Henri-Michel Yéré und ist Teil der Gesprächsreihe «Second Thoughts».
Programmübersicht
Freitag, 11.09.
19.00 – 20.00 Uhr
Podium zu «Animal Farm» von George Orwell
Fast ein Jahrhundert nach seiner Entstehung ist George Orwells politische Parabel «Animal Farm» beklemmend aktuell. Mit Mithu Sanyal und Kathrin Röggla diskutieren wir durch die Perspektive ihrer Arbeit die Aktualität des Buches.
20.30 – 21.30 Uhr
Gespräch und Theater-Film zur Inszenierung «Faarm Animaal»
Im Anschluss an das Podium wird Regisseur Tomas Schweigen uns mit Filmausschnitten durch seine Inszenierung des Werks «Faarm Animaal» führen.
Samstag, 12.09.
16 Uhr
Maryam Aras: Dinosaurierkind
Sie ist ein Dinosaurierkind. Die Tochter eines Mannes, der so viel Geschichte erlebt hat, dass es kaum in ein Leben zu passen scheint. Zugewandt und doch mit kritischer Distanz schreibt Maryam Aras die politische Biografie ihres Vaters und der Generation aus dem Iran geflohener Aktivist:innen.
17.30 Uhr
Simone Weil: Denkerin und Widerstandskämpferin
Was heisst es, gegen die Zeit zu lesen – und gegen sie zu schreiben? Ausgehend von Simone Weils 1941 unter dem Vichy-Regime entstandenem Essay über das Lesen widmet sich diese Veranstaltung einer der radikalsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts: Philosophin, Arbeiterin, Kämpferin im Spanischen Bürgerkrieg und Mitglied der Résistance.
19.30 Uhr
Armeghan Taheri & Ken Yamamoto: Kollektive Arbeit als Widerstand
Was ist das Kollektive am Widerstand und was das Widerständige im Kollektiven? Darüber spricht Ralph Tharayil mit den Künstler:innen Armeghan Taheri und Ken Yamamoto, die, wie Tharayil selbst, Teil des Berliner Literaturkollektivs parallelgesellschaft sind. Im Gespräch und dem anschliessenden Spoken-Word-Konzert erkunden Taheri/Yamamoto, wie sie eine kollektive widerständige Praxis begreifen – auf der Bühne und darüber hinaus.
Ausklang mit Musik von DJ Leila Moon und Drinks
Foto © Alessandra Leta.
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