Schlagwort: intervention

  • Im Normalfall vergessen: das literarische Schaffen von Frauen

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    Von Luzia Knobel. Wie viele sind es? flüstere ich meiner Sitznachbarin ins Ohr. Sie betrachtet das Publikum und zählt: «Eins, zwei, drei. Drei Menschen lese ich als Männer!». Zwei von ihnen kratzen übereifrig mit ihrem Stift über das Papier und markieren damit ganz eindeutig ihre Berufszugehörigkeit. Ein exzellent besetztes Podium an der BuchBasel: Die Literaturkritikerin…

  • Audre – Ich – Resonanzen

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    Von Lois Wanja Stettler. Der folgende Text ist im Zusammenhang mit Texten von Audre Lorde entstanden (s.u.), für ein erweitertes Verständnis empfiehlt x die Lektüre des ersten in der Bibliografie aufgeführten Texts. Dieser Artikel entstand im Rahmen des Seminars «Audre Lordes Krebstagebuch. Intersektionalität in Theorie und Praxis» bei Dominique Grisard, Frühjahrsemester 2021. Worte, die sich…

  • frauenstark! Filmfestival

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    Am Donnerstag, dem 25.11.2021 ist es zum sechsten Mal soweit: Um die Öffentlichkeit auf die Situation von Frauen* weltweit aufmerksam zu machen, hat IAMANEH Schweiz das Filmfestival frauenstark! initiiert, welches im kult.kino atelier stattfindet. Vielfältige und inspirierende Frauenbilder bekommen im Kino oftmals nicht den Raum, den sie verdienen. Dies, obwohl jedes Jahr innovative Werke über…

  • «Gewichtige Gedanken». Schreiben zwischen Welthaltigkeit und Nebenwiderspruch

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    Von Lea Dora Illmer und Luzia Knobel. Alte Meisterinnen gab es viele, aber nicht genug », Meier [1] schreibt Anaïs Meier in Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken. Und erklärt sich infolgedessen gleich selbst zur Meisterin. Mehr noch: zum schriftstellerischen Genie. Wie «lustig», «was für ein Boss-Move», wie «frech», «komisch», «raffiniert», «unzornig», «naiv», «abgeklärt» und «schnoddrig»…

  • Ab heute Abend: Männlichkeit(en) im Wandel

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    Wissenschaftlich-künstlerisches Symposium18.-21. November 2021, Basel Wie vielfältig zeigen sich derzeit männliche Existenzweisen? Inwiefern lassen sie sich zwischen normativer Anrufung durch nach wie vor geltende Massstäbe hegemonialer Männlichkeit und Aufbruch hin zu Gegenentwürfen begreifen? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zeigen sich zwischen den verschiedenen Forschungsfeldern? Welche Ansatzpunkte für Kritik lassen sich erkennen? Und wie können künstlerische Auseinandersetzungen…

  • «Unordnungen» in der Kaserne, dem Roxy und bei Les Créatives

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    Der November steht ganz im Zeichen feministischer Kämpfe: Unter dem Schwerpunkt «Unordnungen» (12.-30.11.2021) widmen sich die Kaserne Basel, das Roxy Birsfelden und das Festival Les Créatives in Genf feministischen Anliegen und Themen: Die patriarchale und heteronormative Ordnung unserer Gesellschaft bestimmt Gesetzgebungen, Körperbilder, Beziehungen, Verhaltensweisen und verurteilt alles, was von der vermeintlichen Norm abweicht und die…

  • Wird die tote Dichterin leben? Virginia Woolf vor 100 Jahren und heute

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    Dies ist eine Auseinandersetzung mit Virginia Woolfs Essay Ein eigenes Zimmer (1929), die Frage, was davon heute noch aktuell ist und die Erkenntnis, dass dies bei so manchen Stellen des Textes der Fall ist. Männer, die meistens über Männer schreiben, vergeschlechtlichte Genres und die wirtschaftliche Ausgangslage, die alles zu bestimmen vermag. Dieser Beitrag entstand im…

  • «Im Gespräch: Autorinnen* im Literaturbetrieb»

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    Update: Hier geht es zu einem Bericht über die Veranstaltung in der BZ Basel von Elodie Kolb: «Autorinnen werden nicht vergessen, sie werden verdrängt» Wann: Samstag, 6. Nov. 21, 12:30 UhrWo: Volkshaus, Galeriesaal, Rebgasse 12-14, 4058 Basel Wie zeigen sich aktuell Geschlechterverhältnisse im deutschsprachigen literarischen Schreiben und im Literaturbetrieb der Schweiz? An welchen Kriterien lässt…

  • Nur noch diesen Monat: Ein queerer Literaturspaziergang durch Basel

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    Was haben elftausend Jungfrauen, Artischocken und ein Mordauftrag miteinander zu tun? Die Antwort darauf wird für alle Teilnehmenden dieses Spaziergangs unterschiedlich sein. Denn beim Queer Reading sind die eigene Geschichte und die eigenen Blickwinkel Teil des Erlebens und der Lesarten. Es ist daher lohnend, sich darauf einzulassen und sich aktiv einzubringen. Der Spaziergang möchte die…

  • 10 Gründe, Aglaja Veteranyi neu zu lesen

    10 Gründe, Aglaja Veteranyi neu zu lesen

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    Ihre Sprache ist lakonisch, kunterbunt, expressiv und immer wieder erschreckend direkt.