Schlagwort: Luzia Knobel

  • «Wider der Zwang zur Seriosität – es lebe der Unfug»

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    Humor als Mittel zur Kritik in der Neuen Frauenbewegung, Teil 1. Ein Essay in zwei Teilen von Lea Dora Illmer. Diä Mane da diä mani nidDas gseht me mir wol a juheDiä Mane da diä mani nidDas gseht me mir wol a Die liebsten Lieder des Lesben-Trachtenvereins Zürich[1] Wer ist der*die lustigste Feminist*in, der*die du kennst?…

  • Von Truckli & Brotteig: Vermeerungen

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    Der Körper als Archiv im Blutbuch und der Vermengung, Teil 3. Ein Essay in drei Teilen von Lea Dora Illmer & Luzia Knobel. ‹Eines Tages wirst du alles erben›, sagte sie, und das war stets eine Drohung. Kim de l’Horizon 2022, S. 23 Kim schafft im Schreiben eine Distanz zur Grossmeer. Schreibt über sie, als…

  • Von Truckli & Brotteig: Die Vermengung als Rezept

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    Der Körper als Archiv im Blutbuch und der Vermengung, Teil 2. Ein Essay ind drei Teilen von Lea Dora Illmer & Luzia Knobel. Keine separierten Räume mehr, alles zusammentun, leben, schreiben, lieben, auch schreien, sage ich, und schaue zu Z., die unter dem Tisch sitzt und den Tisch anschreit. Wir sammeln alles ein, was wir finden, sage ich…

  • Von Truckli & Brotteig: «Einen Körper in Worte fassen»

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    Der Körper als Archiv im Blutbuch und der Vermengung, Teil 1. Ein Essay in drei Teilen von Lea Dora Illmer & Luzia Knobel. Es ist BuchBasel. Beat Jans hält eine Rede, in der er von «vielgeschlechtlichen Menschen» spricht und ich esse rote Gummibärchen, während ich mich frage, was Jans damit meint. Er sagt, dass das neue…

  • Im Normalfall vergessen: das literarische Schaffen von Frauen

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    Von Luzia Knobel. Wie viele sind es? flüstere ich meiner Sitznachbarin ins Ohr. Sie betrachtet das Publikum und zählt: «Eins, zwei, drei. Drei Menschen lese ich als Männer!». Zwei von ihnen kratzen übereifrig mit ihrem Stift über das Papier und markieren damit ganz eindeutig ihre Berufszugehörigkeit. Ein exzellent besetztes Podium an der BuchBasel: Die Literaturkritikerin…

  • «Gewichtige Gedanken». Schreiben zwischen Welthaltigkeit und Nebenwiderspruch

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    Von Lea Dora Illmer und Luzia Knobel. Alte Meisterinnen gab es viele, aber nicht genug », Meier [1] schreibt Anaïs Meier in Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken. Und erklärt sich infolgedessen gleich selbst zur Meisterin. Mehr noch: zum schriftstellerischen Genie. Wie «lustig», «was für ein Boss-Move», wie «frech», «komisch», «raffiniert», «unzornig», «naiv», «abgeklärt» und «schnoddrig»…